Kreative Medizin

Medizin hat neben seiner wissenschaftlichen auch eine Art „künstlerische" Komponente. 

 

Dieser hier so benannte „künstlerische Bereich" der Medizin kennt keine Regeln. Wir können diesen selbstständig entwickeln, ohne dem Hinzuziehen von medizinischen Fachleuten. Wir müssen lediglich herausfinden, was unser Körper uns mitteilen will, wenn ein bestimmtes Symptom auftritt. 

 

 

 

Die kreativen Möglichkeiten sind dabei äußerst mannigfaltig – von der einfachen Änderung einer Lebensgewohnheit bis hin zur Auflösung einer schmerzverursachenden Emotion in ein angenehmes Gefühl. Die Absicht dahinter ist, dass wenn wir in uns selbst ausgeglichen sind, auch unser physischer Körper ins Gleichgewicht kommt. 

 

Manchmal ist es beim Auftreten einer Krankheit notwendig, einige Veränderungen in seinem Leben vorzunehmen, denn wenn wir erkennen, durch welche Ursachen unser Leiden hervorrufen wird und wir diese ändern, kann das unseren Weg der Heilung positiv beeinflussen. Dieser kreative Prozess kann mit einem „kindlichen unbedarften Vertrauen" praktiziert werden, in der Form, dass man sich zwar selbst noch nicht versteht, aber die Verbundenheit und Kraft des Lebens spürt. Es ist ein individueller Prozess – und was dem einen hilft, muss nicht dem anderen helfen – und dennoch können wir uns von den Ideen und Erkenntnissen anderer Menschen inspirieren lassen, wenn diese uns hilfreich erscheinen. 

 

Jeder Mensch hat eine andere Wahrnehmung seiner Wirklichkeit, so dass dieser kreative Prozess individuell sehr unterschiedlich sein kann. Ich zum Beispiel begreife meine Gesundheit als etwas Größeres als ein oberflächlich gefühltes, körperliches und soziales Wohlbefinden – und so stehe ich dazu, meine Gesundheit auch im Sinne meiner individuellen Erkenntnisse zu durch-
leuchten, nämlich, dass ich außer meinem physischen Körper auch noch andere Körper habe, die ich zwar nicht sehe, aber dennoch auf meine Gesundheit wirken. So betrachte ich meinen physischen Körper wie einen Anzug, den ich trage, solange ich auf der Erde bin – auch, dass ich hier eine Lebensaufgabe zu verwirklichen habe und meine Ängste jene Herausforderungen sind, die es zu überwinden gilt. Darauf basiert meine Haltung zu meiner Gesundheit, indem ich meinen Körper wie einen Spiegel betrachte, der mir verborgene Teile meines Unterbewusstseins aufzeigt und diese in Form von Krankheitssym-
ptomen sichtbar werden lässt. 

 

Ich möchte an dieser Stelle einen Fall schildern, wie man Kreativität im Heilungsprozess nutzen kann: Bei einem Hautausschlag mit einer Verdickung der Epidermis (obere Hautschicht), kann ich neben einer medikamentösen Behandlung auch in Betracht ziehen, was in meinen mitmenschlichen Beziehungen und in meiner Umwelt passiert, da die Haut das wichtigste „Beziehungsorgan" des Körpers ist. Ich kann meine Ängste in Beziehungen reflektieren und dann lernen, mit diesen zu leben ohne meine Gesundheit zu beeinträchtigen. 

 

 

 

Ich kann also diese Krankheit wie ein Geschenk vom Leben betrachten, um meinen wahrhaftigen Weg zu finden, so dass ich mich dank dieses Symptoms weiterentwickle und zu einer Person werde, die die Herausforderungen des Lebens annimmt, ohne sie als Bedrohung zu verstehen. Auf diese Weise kann ich eine der möglichen Ursachen für meinen Hautausschlag beeinflussen. Kurz gesagt, mein Körper manifestiert die Vorstellung, dass mich etwas von Außen angreift, gegen das ich mich verteidigen muss, und ich durch das Anschwellen meiner Haut diesen unbewussten Gedanken erkennen darf. 

Ein Wirkstoff, der für die Mehrheit der Menschen nützlich sein mag, ist ganz einfach der, seinen krankmachenden Lebensstress zu reduzieren, da so unser Immunsystem besser funktionieren kann.

 

Durch den Einsatz unseres kreativen Potenzials können wir neue Aspekte von uns selbst entdecken, um unseren Gesundheitszustand zu verbessern und innerlich stärker zu werden und gleichzeitig nicht ausschließlich auf externe Hilfe angewiesen zu sein.

 

 

Dr. med. Manuel Petit Sánchez 
nonopetitsanchez@gmail.com

 

 

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